Umwelt

In Zeiten knapper werdender Ressourcen und absehbarer Klimaveränderungen kommt der effizienten Nutzung von vorhandenen Potenzialen und der Erschließung erneuerbarer Energiequellen eine zunehmende Bedeutung bei. Um die ambitionierten Umweltschutzziele zu erreichen, ist es notwendig, möglichst alle Optionen zu nutzen. Hierbei sollte allerdings auch die Kosten-Nutzen-Relation nicht außer Acht gelassen werden.

In Müllheizkraftwerken wird bei der Verbrennung der Abfälle eine enorme Energiemenge freigesetzt. Diese Energie fällt kontinuierlich an und ist nicht von Wind, Wetter oder Sonnenschein abhängig. Sie ist auch weitgehend unabhängig von sonstigen, äußeren Einflüssen und damit eine sichere, quasi heimische Energiequelle. Die Wärme aus Müllheizkraftwerken ist eine „sowieso“ Energie, sie ist sowieso da, ob genutzt oder nicht. Diese Energiequelle anzuzapfen und möglichst optimal zu nutzen, stellt daher in jedem Fall einen Gewinn für die Umwelt dar. Die Energie kann als Strom, Wärme oder, energetisch besonders günstig, gemeinsam (KWK-Prozess) abgegeben werden. Die Abgabe von Strom stellt aufgrund der hohen Stromnetzdichte und der relativ geringen Kosten einer Netzanbindung meist kein Problem dar.